Mein erstes Mal in Finnland, ein weiteres Land, in das ich schon lange wollte, weil ich wusste, dass ich dort genau die Natur finde, die ich liebe. Ich wurde nicht enttäuscht.
Ich war mit zwei engen Freundinnen unterwegs, Matilda und Noa, für eine kurze Auszeit. Was als Hütte angepriesen wurde, entpuppte sich als großes Holz-Ferienhaus neben einem Bauernhof, mit eigener Sauna. Guter Auftakt. Um uns herum gab es nichts als Felder und Seen, und wir verbrachten jeden Tag draußen: streiften durch die Wälder, genossen die Stille, atmeten den Geruch von Holz ein und nutzten dabei die Gelegenheit, meine Freundinnen zu fotografieren, wie üblich mit null Klamottenbudget. Jeder Abend endete in unserer kleinen, holzbefeuerten Sauna. Reines Glück.
Anschließend ging es weiter nach Billnäs, mit einem Stopp im Kurjenrahka-Nationalpark unterwegs. Wieder ein wunderschöner Ort, wo die Wege auf erhöhten Holzstegen durch den Wald führen und sich zwischen den Seen hindurchschlängeln.
In Billnäs waren wir bei Freunden von Matilda zu Gast, Saara und Jarno, die seitdem auch sehr enge Freunde von mir geworden sind. Wir verbrachten ein paar Tage auf ihrem Hof, mit noch mehr Zeit draußen, diesmal in Begleitung von Schafen. An einem Morgen sprangen wir bei Sonnenaufgang nackt in den See. Das Wasser war eiskalt, das Erlebnis unglaublich. Premiere für mich, und vermutlich eine der erfrischendsten Arten, einen Tag zu beginnen.
Diese Reise war der Anfang einer Tradition. Seitdem komme ich jedes Jahr nach Finnland zurück. Was für ein Land, das mich immer wieder ruft.


































